Was den FC Bayern so stark macht

Von den einen geliebt, von den anderen gehasst – Bayern München ist und bleibt ein Verein, der polarisiert. Die Münchener haben bislang das schier unglaubliche geschafft – nämlich immer oben – und zumeist ganz oben – auf der Tabelle zu sein. Auch der 6:0 Sieg gegen den Hamburger SV zeigte – hier wird die Wachablösung durch einen anderen Verein nicht so bald kommen, auch, wenn Kritiker des Vereins dies gerne sehen würden. Der Grund für den Erfolg der Bayern liegt als Allererstes in der Organisation des Vereins – führend sind hier Uli Hoeneß, Präsident des Vereins, Franz Beckenbauer, der Ehrenpräsident der Bayern sowie Karl-Heinz Rummenigge, der im Vorstand des Vereins sitzt. Während andere Vereine Schritt-für-Schritt von Ölmillionären und Konzern-Mogulen aufgekauft werden, schaffen es die Bayern, ihren Eliteclub fast schon wie ein Familienunternehmen zu führen. Eindringlinge sind hier auf jeden Fall nicht erwünscht.


Uli Hoeneß – Das Mastermind hinter dem Verein


Bevor Uli Hoeneß im Jahr 1979 das bayerische Zepter mit nur 27 Jahren in die Hand nahm, hatte der Club schon fünf Jahre keine Meisterschaft erreicht und konnte einen Gewinn von 5 Millionen Mark vermelden. Heutzutage sieht die Sache natürlich ganz anders aus: Die Bayern schwimmen im Geld – und dies nicht zu knapp. Mehr als 300 Millionen Euro Umsatz werden in den meisten Jahresberichten des Top-Klubs vermeldet. Rekordzahlen sind bei den Bayern somit nicht gerade eine Seltenheit.
Trotzdem sind die Bayern nicht dafür bekannt, ihr Geld zum Fenster hinauszuwerfen – noch vor einigen Jahren tat man sich in den Führungsetagen sehr schwer damit, zu viel Geld in ausländische Top-Spieler zu investieren.


Während Schulden aufgrund von preisintensiven Spielerkäufen in Italien und Spanien fast schon zum guten Ton gehören, hat der FC seine ganz eigene Spielerpolitik. Schließlich würden sich solche Investitionen eher für die mediterranen Klubs lohnen, da die spanischen und italienischen Ligen finanziell lohnenswerter seien. Als es allerdings immer schwerer wurde, den internationalen Standard zu halten, fing man auch hier an, mehr Geld in den Einkauf von Top-Spielern zu investieren. Diese Strategie sollte sich bekanntlich auszahlen – und macht den entscheidenden Gegensatz zu anderen Teams aus der ersten Bundesliga aus. Besonders viel Geld lässt sich im Fußball über das Fernsehen verdienen – und hier sind die Bayern besonders begehrt. Je erfolgreicher der Verein wird, umso begehrter wird er auch für Werbepartner und TV-Sender. Ein Erfolgskreis, der dem Team seit Jahren Recht gibt.


Der Neid ist ihnen gewiss


Dass so viel Geld und Erfolg natürlich nicht nur zu Bewunderung führen, ist vielen verständlich. Hass und Neid sind ihnen gewiss – was jedoch nicht nur negativ zu sehen ist, da die Bayern selbst dies auf ihre Weise zu nutzen wissen. Doch frei nach dem Motto „Auch schlechte Neuigkeiten sind gute Neuigkeiten“ vermeiden sie es, ihre „Feinde“ zu Freunden machen zu wollen. Lieber konzentriert man sich auf seine Fans und lässt die anderen einfach sein – denn gerade die Neider sorgen dafür, dass der 1.FC Bayern immer im Gespräch bleibt.


Der Meistertitel ist erneut in Reichweite


Fast wäre der Meistertitel der Mannschaft schon sicher gewesen, da die Münchener mit weitem Abstand die Tabelle anführen. Doch die Tatsache, dass sie gegen Hertha nur ein Unentschieden hervorbringen konnten, hat dies verhindert. Sollten die Bayern jedoch die nächsten vier Spiele gewinnen, ist ihnen der Meistertitel nicht mehr zu nehmen. Große Überraschungen sind auch in der Saison also nicht zu erwarten. Auch, wenn der erste FB Bayern München wohl kaum eine Mannschaft an sich vorbeiziehen lassen wird, könnte die diesjährige Rückrunde trotzdem spannend für Fans werden – gerade für jene, die gerne einmal eine Sportwette abgeben. Denn schließlich gibt es viele Ergebnisse, auf die man wetten kann. Wer seine Fanliebe zu barem Geld machen möchte, hat beispielsweise auf Wettquoten.com viele Möglichkeiten dazu.