HSV: Gisdol gefeuert - Hollerbach übernimmt

Das war es dann für HSV-Trainer Markus Gisdol. Am Sonntagvormittag wurde er beim Hamburger SV nach der schlechten Leistung als Trainer entlassen. Bilanz beim HSV: 14 Siege, 10 Un­ent­schie­den, 23 Nie­der­la­gen. Laut Medien saß er seit 9 Uhr mit Manager Jens Todt (48) und Vereinboss Heribert Bruchhagen (69) zusammen.


Die letzten vier Spiele hat der HSV verloren, der letzte Sieg liegt sogar bis November zurück. Die Talfahrt hörte nicht auf. Die Co-Trainer Frank Fröhling und Frank Kaspari dürfen ebenfalls gehen.


Wenig verwunderlich hat HSV-Sportdirektor Jens Todt unmittelbar nach der 0:2-Pleite im Kellerduell ein Ende der Zusammenarbeit mit Trainer Markus Gisdol angedeutet. Gegenüber "Sky" bestätigte der 48-Jährige, dass er nicht ausschließen könne, dass der Trainer gehen müsse. Todt weiter: "Das ist ein extrem bitterer Tag für uns, das tut wahnsinnig weh. Ich habe eine Mannschaft gesehen, die sich gewehrt hat und alles versucht hat. Ich will aber nichts schönreden."


Hollerbach soll kommen


Es sind nur noch Formalien zu klären, doch die Entscheidung steht: Hollerbach, der im Sommer in Würzburg zurückgetreten war, soll den Hamburger Karren aus dem Dreck ziehen, den Klassenerhalt schaffen. Darauf einigten sich die Bosse nach einer Besprechung. Bereits am Montag soll der Franke, der acht Jahre für den HSV spielte, vorgestellt werden und um 15 Uhr sein erstes Training leiten.


Quelle: 29529260

  • Das ist der Abstieg des HSV!