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Von sassie,

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Seit dem Auslosen der Gruppen zur WM 2018 in Russland, beginnen die Fans dem Ereignis entgegenzufiebern. Mit großem Interesse wurden die Gegner unter die Lupe genommen und es wird tatsächlich schon gerechnet, auch auf sportwetten.net, ob es besser wäre Erster oder Zweiter zu werden.

Die Qualifikation

Deutschland gewann die Qualifikation souverän. Erstaunlicherweise schafften es die Isländer tatsächlich sich als Gruppenerster zu qualifizieren. In ihrer Gruppe hatten sie doch einige Hürden wie etwa die Kroaten oder die Türken zu überwinden. Nun freuen sich die Anhänger, wenn wieder das „HUH“ durch die Stadien schallt.

Die Schweiz schaffte es im zweiten Anlauf. Ein Unentschieden gegen die Nordiren reichte. Die wohl größte Überraschung war das Ausscheiden der Italiener. Gegen die starken Schweden hatten die in den Playoffs keine Chance und sind zum ersten Mal seit 62 Jahren nicht bei einem großen Turnier dabei. Auch die Holländer und die Österreicher scheiterten bereits in der Qualifikation. Ob das Fehlen dieser Teams sich zu Vorteil von Deutschland auswirkt, wird allerdings bezweifelt. Prestigeduelle zwischen den Italiener oder auch gegen die Holländer bedeuten immer volle Stadien und eine gute Stimmung. Unter Umständen kommt nun eine weniger bekannte Mannschaft weiter, aber auch die wird Deutschland schlagen müssen, um den Titel erfolgreich zu verteidigen.

Die Vorrunde der WM 2018

Deutschland hat eine mittelmäßig starke Gruppe erwischt. Sie spielen gegen:
  • Mexiko
  • Schweden
  • Südkorea

Bundestrainer Jogi Löw hat bereits im Confed Cup Spieler getestet, die er auch zur WM mitnehmen kann. Einige Neulinge haben sich hierbei wacker geschlagen und sind im Team nicht mehr wegzudenken. Die Mischung zwischen den erfahrenen Spieler und den jungen Nachwuchstalenten passt im Moment sehr gut. Zwar „verbietet“ es Löw an die Titelverteidigung zu denken, aber die Mission lautet so.

Mit Mexiko kommt ein Gegner, den Deutschland schon vom Confed Cup her kennt. Die Bilanz gegen die Elf aus Südamerika ist ganz gut, sehr selten wurde einmal ein Spiel verloren. „El Tri“ wie das Team genannt wird, ist in guter Verfassung. Sie haben „Respekt“ vor den Gegnern dieser Gruppe. Bekannte Gesichter gibt es ebenfalls, Chicharito spielt in Leverkusen und Marco Fabian verdient sein Geld in Frankfurt. Die anderen sind in allen Teilen der Welt vertreten, sie spielen in Spanien, Portugal, Holland oder auch in Amerika.

Die Spielweise der Mexikaner ist offensiv ausgerichtet.

Die Schweden haben überraschend Italien geschlagen und haben nun viel vor. Ganz glücklich mit der Auslosung waren sie nicht. „Deutschland hätte nicht sein müssen“ ist die einhellige Meinung. Ihr Ziel ist es, Gruppenzweiter zu werden. Bekannte Spieler wie Forsberg von Leipzig, Durmaz von Toulouse und Granqvist von FK Krasnodar sind das Gesicht der Mannschaft und momentan in blendender Verfassung.

Sie spielen ein diszipliniertes Spiel mit einer guten Defensive und zwei außergewöhnlichen Stürmern. Je nach Tagesform rechnen sie sich etwas gegen Deutschland aus.

Der etwas Unbekannte in der Gruppe ist Südkorea. Der ehemalige Nationaltrainer Uli Stielike beschreibt die „Red Devils“ oder „Tigers of Asia“ wie sie genannt werden als eine kampfstarke Truppe. Ihre Defensivarbeit ist vorbildlich, allerdings sind sie im Sturm nicht so überzeugend. Ein Großteil der Südkoreaner spielt im Ausland. Bekannte Namen sind Heung-min Son von den Spurs oder Dong-won Ji, der beim FC Augsburg seine Spiele absolviert.
Es ist allerdings nicht sehr wahrscheinlich, dass sie sich für die nächste Runde qualifizieren.

Die Situation bei Deutschland

Nach der souveränen Qualifikation schauen alle Augen auf den Weltmeister. Kann er seinen Titel verteidigen? Wie sind die Chancen?
Das erklärte Ziel ist wohl, den Titel zu verteidigen. Doch zuvor muss erst einmal die Vorrunde überstanden werden. Deutschland gilt aber als klarer Favorit. Bei einem Gruppensieg kann die Elf entweder auf Brasilien oder die Schweiz bzw. Serbien treffen. Voraussetzung ist natürlich, dass die Gruppe so spielt. Als Gruppenzweiter könnte der Sieger der Gruppe G England oder Belgien heißen.

Mit allen Mannschaften hat Deutschland aber gute Erfahrungen gemacht und sie schon mehr als einmal nach Hause geschickt. Danach wäre mit Gruppe H ein machbarer Gegner an der Reihe, sodass auf jeden Fall das Halbfinale, und wenn es gut läuft, das Finale erreicht werden kann.
Gespannt wird auch auf den Ausrichter Russland geschaut. Ein Weiterkommen in der Gruppe A ist fast Pflicht. Bekannte Gesichter sind Roman Neustädter, ein Ex-Bundesligist oder von Kölns Konstantin Rausch.

Schon heute freut sich jeder auf das kommende Jahr und den Beginn der WM im Juni 2018.