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Steffi Jones kritisiert Homophobie im Fußball

Das sei schließlich keine Befreiung. "Der Fußball ist da noch nicht so weit." Jones, die sich 2013 öffentlich zu ihrer heutigen Ehefrau bekannte, sagte rückblickend, sie seien dadurch "wahnsinnig befreit" worden. Bei homosexuellen Männern sei es jedoch anders, "sie werden als unästhetisch angesehen". Im "Spiegel" äußerte sich Jones zudem zu rassistischen Erfahrungen, die sie bis zum heutigen Tag mache. "In erster Linie sind es Blicke. Abschätzendes Mustern." Komme dann jemand dazu und sage: "Hallo, Frau Jones", reagierten die Menschen sofort anders. Wobei sie selbst zu ihrer Zeit als OK-Präsidentin der Frauen-WM 2011 Derartiges erlebt habe. "In Karlsruhe haben wir damals zwei Spielfelder eingeweiht, ich begrüße eine Spielerin und da sagt einer: `Jetzt kannst du sagen, dass du einer Negerin die Hand geschüttelt hast.`"


(dts Nachrichtenagentur)