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Sächsischer Fußballverband verurteilt Hooligan-Gedenken in Chemnitz

Der Präsident des sächsischen Fußballverbandes, Hermann Winkler, hat die umstrittene Trauerfeier des Chemnitzer FC für einen rechtsextremen Fan scharf verurteilt. "Das ist mehr als unschön", sagte Winkler am Dienstag im RBB-Inforadio. "Wir wollen, dass Fußball gespielt wird, und dass das alles friedlich abgeht und ohne rassistische Äußerungen und menschenfeindliche Attacken."


Er habe viele Fragen, die er dem Chemnitzer Fußballclub in den nächsten Tagen stellen werde: "Wir müssen versuchen, unseren Vereinen Handwerkszeug in die Hand zu geben." Der Verband wolle sie schulen und mit den Fanbeauftragten Gespräche führen. "Es gibt an sich gute Methoden, wo vor bestimmten Spielen die jeweiligen Verantwortlichen sich mit den Behörden und der Polizei verständigen. Es gibt Einstufungen in Risiko- und Hochrisikospiele." Als Verband müsse man dies in den nächsten Monaten verstärkt beobachten und den Vereinen helfen, so Winkler.


(dts Nachrichtenagentur)