Fußball-Bundesliga mit Umsatzrekord

Vor allem ein neuer Medienvertrag habe demnach 65 Prozent zum Wachstum beigetragen. Unter dem Strich sei der Gewinn aber auf 102 Millionen Euro zurückgegangen, da die Clubs mehr Geld für Spielertransfers ausgaben. Die Bundesliga sei "im Großen und Ganzen sehr gesund", sagte DFL-Chef Christian Seifert der Zeitung. Der Profifußball sei über ein Jahrzehnt hinweg sechsmal stärker als die deutsche Wirtschaft gewachsen.

Er räumte aber ein, dass manche Spielergehälter "tatsächlich schwer nachvollziehbar" seien. Der DFL-Chef kündigte zudem einen neuen Medienvertrag an. "Wir wollen im Frühjahr 2020 die Medienrechte neu vergeben und arbeiten bereits seit einem Jahr daran", sagte Seifert dem "Handelsblatt". Die DFL habe neue Ideen entwickelt und rede mit dem Bundeskartellamt darüber.

Zur Frage, ob er wieder wie zuletzt mit 80 Prozent mehr Erlösen in diesem Geschäft rechne, erwiderte Seifert: "Es geht ja nicht nach dem Prinzip Hoffnung." Der abgekühlte Fernsehmarkt in England und Italien sind für ihn Warnzeichen: "Das sollte uns vorsichtig machen", so der DFL-Chef weiter.


(dts Nachrichtenagentur)