Cathy Hummels will für "Meinungsfreiheit" kämpfen

In dem Streit mit dem Verband Sozialer Wettbewerb geht es darum, welche Posts als Werbung kennzeichnungspflichtig sind.


Hummels wurde wegen 15 Instagram-Posts abgemahnt, ein Versäumnis räumte sie nur in einem Fall ein. Am Montag beginnt ihr Hauptsacheverfahren vor dem Landgericht München. Hummels sagte, sie befürworte Transparenz bei bezahlten Beiträgen. "Aber wenn ich mir selbst etwas kaufe, dann will ich das auch zeigen können, ohne `Werbung` darunter schreiben zu müssen", so Hummels.


Genau das tun viele sogenannte Influencer zurzeit aus Angst vor weiteren Abmahnungen. Hummels hofft nun darauf, dass eine juristisch eindeutige Regelung erzielt wird. Dafür müsse auch geklärt werden, wie Influencer arbeiten und wer überhaupt Influencer ist. Längst bekämen auch Privatpersonen mit wenigen Hundert Followern Post von Abmahnkanzleien, die aus der Rechtsunsicherheit Profit schlagen wollten. Als Orientierung schlägt die Frau des Fußballprofis Mats Hummels den blauen Haken vor, den nur Nutzer mit einem gewissen Bekanntheitsgrad von Instagram bekommen.


(dts Nachrichtenagentur)