SC Freiburg spielt unentschieden gegen Arminia Bielefeld

Der SC Freiburg gibt seit Beginn der Bundesliga mächtig Vollgas, das ist kein Geheimnis. Deswegen kam die „Niederlage” gegen Arminia Bielefeld für viele äußerst überraschend, da Freiburg als Favorit in diesem Spiel galt. Im Kampf um den Platz im Europacup gab das der badischen Mannschaft natürlich einen Dämpfer. Doch noch ist nicht aller Tage Abend. Die Mannschaft erholt sich nun von dem kleinen „Schock” und wird hoffentlich im nächsten Spiel wieder in vollem Glanz und mit einer starken Leistung punkten. Das hoffen auch die Freiburger Fans, welche jetzt schon Wettanbieter vergleichen, um beim nächsten Spiel mit ihrer Mannschaft gemeinsam zu gewinnen.

So lief das Spiel

Der Ersatztorwart Freiburgs, Benjamin Uphoff, schüttelte nach dem Schlusspfiff unverständlich den Kopf und gilt nach diesem Spiel als Pechvogel. Er trat als Vertretung für den erfolgreichen Mark Flekken ein und konnte die großen Fußstapfen in diesem Spiel leider nicht ausfüllen. Bei beiden Gegentoren gegen Bielefeld, welcher als Abstiegskandidat gilt, konnte der Torwart nicht unbedingt mit Leistung glänzen. Im Nachhinein räumt er seine Fehler ein, äußert aber auch klar, dass auch einiges an Unglück mit hineingespielt hat. Wie beispielsweise eine „komische” Flugkurve des Balles, beim ersten Tor für Bielefeld.

Freiburger ging frühzeitig gegen Arminia in Führung

Äußerst ärgerlich, nicht nur für den Trainer und die Fans, sondern vor allem für Janik Harber und Woo-Yeong Jeng, welche in der sechsten und sechsundvierzigsten Minute die Mannschaft in eine exzellente Führung brachten. Trotz des Unentschiedens liegt der SC Freiburg immer noch auf einem passablen vierten Platz in der Bundesliga-Tabelle und hat somit momentan noch einen der heiß begehrten Champions-League-Plätze.


Auch der SC Freiburg blieb wie diverse andere Mannschaften nach der Winterpause nicht von Coronafällen verschont. Sowohl der Nationalspieler Nico Schlotterbeck als auch das Herzstück der Mannschaft, Torwart Flekken, wurden positiv auf das Coronavirus getestet und traten somit nicht beim Spiel gegen Arminia Bielefeld an.


Doch trotz des aus Sicht der Freiburger nicht zufriedenstellenden Ergebnisses nach Abpfiff hatten sie den deutlich besseren Start. Vor insgesamt 500 Fans bauten die Gastgeber Druck auf und belohnten sich schnell mit einem Tor für die fleißige Anfangsphase. Haberer brachte den Ball nach einer Ecke aus 16 Metern ins Netz. Doch das wollten die Bielefelder nicht auf sich sitzen lassen. Nach knapp zwanzig Minuten steigerte sich die Mannschaft von Trainer Kramer und es entstand ein ziemlich ausgeglichenes Spiel zwischen den beiden Vereinen.

Ein Ende mit Schrecken

Auf beiden Seiten wurden starke Angriffe von den jeweiligen Spielern gestartet und forderten somit die Aufmerksamkeit und Leistung von beiden Keepern, sowohl von Uphoff auf Freiburger Seite als auch von Arminia Bielefelds Keeper Ortega.


Nach der Halbzeitpause ging es durch das Tor von Jeong rasant weiter. Doch in der letzten halben Stunde treffen die Bielefelder Okugawa und Lasme und erzielten dadurch ein Unentschieden. Doch das war noch lange nicht alles: Die Gäste verloren in der Schlussphase des Spieles ihre beiden Innenverteidiger, Nilsson und Pieper. Diese stießen mit den Köpfen zusammen und zogen sich dabei alle beide eine Platzwunde zu.