Das Favoritensterben geht weiter – Wer holt den DFB-Pokal?

DFB-Pokal
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Da sind es nur noch acht! Das Achtelfinale des DFB-Pokals 2020/21 ist Geschichte und wieder einmal hat sich die alte Floskel „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“ bewahrheitet. Nachdem bereits schon in der letzten Runde der große FC Bayern die Segel streichen musste, hat es nun mit Leverkusen den nächsten Favoriten erwischt. Wir schauen, welche von den verbliebenen acht Mannschaften nun zu den Favoriten gehören.

Fährt die Borussia nach Berlin?

Bei der Borussia aus Dortmund läuft es in dieser Saison alles andere als wie gewünscht. Sieben Niederlagen nach der Hinrunde sprechen eine deutliche Sprache. Auch der Trainerwechsel von Lucien Favre zu Edin Terzic hat noch nicht viel bewirkt. Aus den letzten vier Ligaspielen gab es nur einen Sieg. Auch im Pokal-Achtelfinale gegen Paderborn taten sich die Schwarzgelben schwer und mussten in die Verlängerung. Hier setzten sie sich letztlich dank eines Treffers von Lebensversicherung Haaland durch. Trotz der durchwachsenen Auftritte gehört der BVB bei den Sportwetten mit Quoten von 2,75 zu den Topfavoriten auf den Titel (Stand: 04.02.). Dafür muss sich die Mannschaft von Edin Terzic in den kommenden Wochen allerdings noch steigern.

Leipzig heiß auf den ersten Titel

Seit einigen Jahren sorgen die Bullen von RB Leipzig für Aufsehen. Letztes Jahr ging es unter anderem bis in das Halbfinale der Champions League. Silberware hat die Mannschaft von Julian Nagelsmann zwar noch nicht gewonnen, aber dieses Jahr könnte es endlich so weit sein. Nachdem sich Mitfavoriten wie Bayern oder Leverkusen bereits aus dem Pokal verabschiedet haben, wollen die Bullen jetzt natürlich ihre Chance nutzen. Neben der Borussia ist RB bei den Buchmachern der Topfavorit. Dabei treten sie bislang äußerst fokussiert auf. Alle drei Pokalspiele haben die Bullen in dieser Saison überzeugend zu Null gewonnen. In dieser Form sind sie auf jeden Fall der neue Topfavorit auf den Titel.

Endlich wieder ein Titel für Gladbach?

Borussia Mönchengladbach gehört zu den erfolgreichsten Vereinen Deutschlands. Der letzte Titel liegt allerdings trotzdem schon ein paar Jahre zurück. Unter Trainer Marco Rose ist die Fohlenelf so erfolgreich wie schon lange nicht mehr und hat sich in der Spitzengruppe etabliert. Auch im Pokal ist die Borussia vom Niederrhein noch dabei. Nach Siegen gegen unterklassige Teams in den ersten beiden Runden setzte sich Gladbach auch im Bundesligaduell gegen den VfB Stuttgart durch. Eines ist klar, verstecken muss sich die Borussia in dieser Saison vor niemanden. Das haben auch schon die europäischen Schwergewichte in der Champions League erfahren.

Auch die Wölfe rechnen sich Chancen aus

Wenn es um die verbliebenen Favoriten geht, muss auch der VfL Wolfsburg genannt werden. Die Wölfe spielen unter Trainer Oliver Glasner eine starke Saison und sind auf Europapokal-Kurs. Der kürzeste Weg ins internationale Geschäft ist natürlich der DFB-Pokal. Bereits 2015 holte der VfL den Pokal nach Wolfsburg. Dieser Erfolg soll in diesem Jahr bestenfalls natürlich wiederholt werden.


Neben diesen vier Topfavoriten rechnen sich natürlich auch die anderen vier Viertelfinal-Teilnehmer Chancen aus. Vor allem Viertligist RW Essen schwimmt nach dem Erfolg über Leverkusen geradezu auf einer Euphoriewelle und will nun auch die Sensation perfekt machen.