DFB-Pokal: Karlsruhe unterliegt Union Berlin in der Verlängerung

Union Berlin Flagge

In der ersten Runde des DFB-Pokals hat Fußball-Zweitligist Karlsruher SC gegen Bundesligist 1. FC Union Berlin mit 0:1 in der Verlängerung verloren und den Einzug in die zweite Runde knapp verpasst. Der Favorit kam gut ins Spiel und in der vierten Minute köpfte Friedrich nach Trimmel-Ecke an den Pfosten der Gastgeber. Diese hatten Mühe ins Spiel zu kommen, Union fehlte nach starken zehn Anfangsminuten aber auch die Zielstrebigkeit zum gegnerischen Tor.


So dauerte es tatsächlich bis zur 45. Minute, bis Karlsruhe seine erste echte Chance hatte und in Person von Wanitzek einen Freistoß aus 25 Metern knapp links vorbei zirkelte. In Halbzeit zwei wirkte der KSC aktiver und hatte in der 53. Minute nach einer Wanitzek-Ecke die Kopfballchance durch Hofmann, dieser setzte die Kugel aber links daneben. Union enttäuschte offensiv und ließ den Underdog spielen.


Der eingewechselte Becker fasste sich in der 72. Minute dann mal ein Herz und zirkelte den Ball vom linken Strafraumrand knapp neben den rechten Knick. In Minute 74 prüfte Djuricin Schlussmann Luthe mit einem strammen Schuss aus 20 Metern. Das Zweitligateam drängte auf die Führung, wurde aber nicht gefährlich genug. So ging es schließlich in die Verlängerung, wo zunächst Union besser ins Spiel kam: Fröde blockte einen Schuss von Prömel in der 93. Minute. Aber der KSC hielt dagegen und nach einem sehenswerten Diagonalball von Fröde zielte Hofmann in der 97. Minute rechts neben den Kasten.


In Hälfte zwei der Verlängerung passierte es dann: nach einem Freistoß von Gießelmann in der 118. Minute traf Nico Schlotterbeck sehenswert per Seitfallzieher ins linke Eck. Karlsruhe konnte nicht mehr antworten, womit der Bundesligist ganz spät das Ticket für die nächste Runde löste.


Karlsruhe (dts Nachrichtenagentur) -