Hamburger SV: Unterschiedliche Einschätzungen

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Der Vorstand will den Aufstieg unter allen Umständen. Das ist verständlich, wenn man die finanzielle Situation des Vereins sieht. Aber den Aufstieg muß nun mal die Mannschaft erarbeiten.


"Zwei Niederlagen in Folge sind für mich noch keine Krise", sagt Trainer Dieter Hecking, was von den Fakten her durchaus richtig ist. Für Bernd Hoffmann ist der Aufstieg "alternativlos". Aber ist es nachvollziehbar, wenn man die Mannschaft mit solchen Äußerungen zu sehr unter Druck setzt und damit verunsichert? Schon letzte Saison wurden die Schwierigkeiten größer, je lauter der Vorstand wurde. Könnte es nicht auch sein, das man die Mannschaft falsch zusammengestellt hat? Auch die Meinungsverschiedenheiten zwischen Investor und Vorstand könnten eine Rolle spielen.


Auch fielen einmal mehr die gern als Fans gelten wollenden Chaoten eine Rolle. Sie beschimpften nicht nur die Mannschaft, sie demolierten gleich auch noch das Stadion in Aue.


Und nun hacken Vorstand und Trainer aufeinander ein. Ob das hilfreich ist?


HSV: Hecking gerät langsam unter Druck - Sport - SZ.de