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Alle bisherigen Wintertransfers des 1. FC Köln im Überblick

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Damit nicht genug: Im November gab dann Geschäftsführer Armin Veh sein Amt vorzeitig ab und wurde von Horst Heldt, der bereits als Spieler für den „Effzeh“ aktiv war, beerbt. Dem Wechselspiel an der Seitenlinie folgen in der Wintertransferphase nun auch Umstellungen im Kader.

Mark Uth: Heimkehr in die Domstadt

Der erste Neuzugang ist eigentlich eher ein alter Bekannter: Mark Uth wurde bis zum Saisonende vom FC Schalke 04 ausgeliehen. Uth ist „ne kölsche Jung“: Er wurde 1991 in Köln geboren und hat bereits für die Jugend und die Amateure des FC gespielt.


Der Stürmer dürfte sich in Köln also wie zu Hause fühlen. Sein Debüt am 18. Spieltag gegen Wolfsburg lief gut: Er bereitete das 1:0 von Cordoba vor. Das lässt die FC-Fans hoffen, dass er eine echte Verstärkung für die Offensive ist. Die kann der Club mit der drittschlechtesten Torausbeute der Hinrunde (19 Tore) auch gebrauchen.

Elvis Rexhbecaj soll Flexibilität im Mittelfeld garantieren

Vom VfL Wolfsburg wechselt Elvis Rexhbecaj bis zum Sommer 2021 an den Rhein. Rexhbecaj wurde 1997 in Gjonaj im Kosovo geboren und hatte bereits seit 2010 bei den Wölfen gekickt. Die Leihgabe soll den FC im Mittelfeld verstärken. Das kann er auf verschiedenen Positionen, wie Horst Heldt lobt.


Rexhbecaj erhofft sich in Köln mehr Spielpraxis als zuletzt in Wolfsburg. Daher ist der 22-Jährige hoch motiviert. Seinen Platz in der Startelf wird er noch finden müssen. Sich etwa gegen Ellyes Skhiri durchzusetzen, wird nicht leicht. Aber gerade seine Flexibilität könnte dem Neuzugang zum Vorteil werden.


Lukas Podolski Lukas Podolski / Tomasz Bidermann / Shutterstock.com

Kein Podolski-Comeback auf dem Rasen

Unter den Fans des Effzeh und in der Kölner Lokalpresse war in den vergangenen Wochen aber vor allem ein anderer Name zu hören: Lukas Podolski. Der mittlerweile 34-jährige ehemalige Nationalspieler ist in Köln nach wie vor eine echte Kultfigur. Er selbst hätte gern noch einmal das Trikot mit dem Geißbock getragen.


Die Verantwortlichen des 1. FC Köln sehen jedoch keine sportliche Perspektive für „Poldi“. Stattdessen stehen sie nun mit Podolski im Dialog über eine Einbindung in Vereinsstrukturen nach seiner aktiven Karriere als Fußballer. Anscheinend hält man den Stürmer am Geißbockheim nicht für den richtigen Mann im knallharten Abstiegskampf.

Klassenerhalt als oberste Priorität

Momentan gelten vorerst andere Teams als potenzielle Absteiger: Wenn man sich beispielsweise die Quoten für Bundesliga Wetten bei William Hill anschaut, sind dort Paderborn (1,12), der Nachbarclub Fortuna Düsseldorf (1,36), Werder Bremen (3,00) und Mainz (3,25) die heißesten Abstiegskandidaten. Dann erst folgt der FC (4,00). (Stand: 28. Januar)


Doch im Frühjahr könnte die Tabelle schon wieder ganz anders aussehen: Bis dahin müssen die Geißböcke nämlich unter anderem gegen den Erzrivalen Mönchengladbach, den FC Bayern und Schalke antreten. Letzteres übrigens ohne Mark Uth. Der darf laut einer vertraglichen Klausel nicht gegen seinen vorherigen Verein auf dem Platz stehen.

Churlinov und Schaub suchen in Liga 2 ihr Glück

Die einen kommen, die anderen gehen: Die Rückrunde werden die Kölner ohne Darko Churlinov und Louis Schaub bestreiten. Churlinov wechselt zum VfB Stuttgart. Bei den Schwaben unterzeichnete er einen Vertrag bis 2024. Zur Ablösesumme wollte sich keiner der beiden Vereine äußern. Schaub wird bis zum Saisonende an den Hamburger SV ausgeliehen.


Mit Sicherheit hoffen alle Beteiligten auf ein Wiedersehen in der 1. Bundesliga in der kommenden Saison. Schließlich spielen sowohl der HSV als auch der VfB um den Aufstieg ins Oberhaus mit. Und genau dort möchte der FC bleiben. Dabei sollen die Neuzugänge helfen.