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Leverkusen-Profi Amiri will Spielabbruch bei rassistischen Schmähungen

Leverkusen
Stadion Bayer Leverkusen / taranchic / Shutterstock.com

Leverkusen (dts Nachrichtenagentur) - "Stadionverbote nach rassistischen Schmähungen halte ich für absolut angemessen. Das hat im Fußball nichts verloren. Ich bin auch zu 100 Prozent dafür, dass Spiele abgebrochen werden können, wenn ein Spieler wegen seiner Hautfarbe oder Herkunft beleidigt wird", sagte Amiri der "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe).


Der in Ludwigshafen geborene Amiri ist der Sohn afghanischer Flüchtlinge. Als Spieler der Hoffenheimer Reserve sei er selbst einmal das Ziel rassistischer Beleidigungen gewesen. "Das hat mir damals sehr wehgetan, weil es das erste Mal war, dass ich so etwas in Deutschland erleben musste. Keiner sollte so eine Erfahrung machen. Alle Menschen haben die gleiche Blutfarbe", so der Nationalspieler weiter. Er stelle zudem fest, dass die Islamophobie in Deutschland zuletzt "spürbar zugenommen" habe. Ende 2019 hatte sich bereits Amiris Nationalmannschaftskollege Antonio Rüdiger für ein konsequenteres Vorgehen bei rassistischen Anfeindungen während eines Spiels eingesetzt. Der Verteidiger des FC Chelsea war zuvor von Fans der Tottenham Hotspur mit Affenlauten verhöhnt worden.


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    Kommentare 1

    • Im Grund hat er ja recht!

      Ist aber bei so vielen Chaoten,Ultras die von den Vereinen noch unterstützt werden, siehe Frankfurt nicht umsetzbar!!!

      Dann schmeißen se Bananen oder wie in Spanien nen Schweinekopf aufs Spielfeld!