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Aufstiegskampf in der 2. Bundesliga bleibt spannend

2. Bundesliga

Die wenigsten Fussballfans hätten vergangenen Sommer gedacht, dass Arminia Bielefeld sich die Herbstmeisterschaft in der 2. Liga sichern wird. Die Ostwestfalen sind mit Abstand die größte Überraschung im „deutschen Unterhaus“ und haben einen Spieltag vor der Winterpause vier Punkte Vorsprung auf die beiden Top-Teams aus Hamburg und Stuttgart. Damit wird die Arminia auf alle Fälle auf der Pole Position überwintern. Mit Blick auf die 2. Bundesliga Tipps sind der VfB und der HSV dennoch ganz klar favorisiert in Sachen Aufstieg.

Werden die Top-Teams ihrer Favoritenrolle in der Rückrunde gerecht?

Vor der Saison galt der Absteiger Stuttgart als der größte Favorit in Sachen (Wieder)Aufstieg. Die Schwaben haben jedoch größere Probleme in der 2. Liga als viele erwartet hätten. Mit 9 Siegen, 3 Unentschieden und 5 Niederlagen liegt man aktuell „nur“ auf Rang 3 und hinkt damit den eigenen Erwartungen hinterher. Am vergangenen Montag kam man auswärts beim SV Darmstadt nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Zudem konnte man nur eines seiner letzten drei Ligaspiele gewinnen. Dem VfB fehlt es schlichtweg an der nötigen Konstanz in seinen Spielen und vor allem Ergebnissen. Das Team von Tim Walter konnte sich in der laufenden Saison noch keine echte Sieges-Serien aufbauen. Gerüchten zufolge könnte Stuttgart im Winter nochmals personell nachlegen, die Verantwortlichen möchten kein Risiko in Sachen Aufstieg eingehen und ein zweites Jahr im Unterhaus wäre aus finanziell Sicht für den VfB nicht tragbar.


Auch beim Hamburger SV lief es in der Hinrunde nicht wirklich ideal. Der HSV liegt mit 30 Punkten zwar auf Platz 2 und nach wie vor in Schlagweite zu Bielefeld, dennoch hat man an der Elbe einen anderen Anspruch an sich, vor allem die Fans. Die Ergebnisse in den vergangenen Wochen haben zudem auf die Stimmung geschlagen. Die Rothosen sind seit drei Spielen in Folge ohne Sieg. Aus den letzten zehn Spielen konnte man nur drei gewinnen. Kapitän Aaron Hunt zeigte sich nach dem 1:1-Unentschieden gegen Sandhausen sichtlich unzufrieden: „Wir können mit der Halbzeitbilanz nicht ganz zufrieden sein, weil es nach den ersten zehn Spieltagen einen Knick gab. Wir haben zu wenige Punkte.“ Der Druck auf Dieter Hecking und sein Team wächst. Ähnlich wie in Stuttgart können sich auch die Hamburger ein drittes Jahr in der 2. Liga wirtschaftlich nicht leisten. Mit Blick auf die Vorsaison hat insgesamt sieben weniger Punkte auf dem Konto und der Ausgang der letzten Spielzeit ist ja bestens bekannt.