Uli Borowka fühlt sich vom DFB diskriminiert

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"In den Jurysitzungen soll immer wieder meine Alkoholsucht zur Sprache gekommen sein. Es hieß, einen wie den Borowka könne man doch nicht ernsthaft auszeichnen. Das war wie ein Schlag ins Gesicht für mich. Ich fühle mich vom DFB diskriminiert." Auch vom Präsidium seines ehemaligen Klubs Borussia Mönchengladbach sei er enttäuscht: "Vor ein paar Monaten hat der Klub sein Museum eröffnet, da waren viele ehemalige Spieler dabei", erzählt der einstige Verteidiger.


"Ich habe keine Einladung bekommen. Das ging mir nah. Am Tag darauf war ich mit dem Hund im Wald, da kullerten mir Tränen übers Gesicht. Ich habe mich hingesetzt und dem Präsidium einen Brief geschrieben. Natürlich verfolge ich den Weg von Borussia. Das ist absolut großartig. Die spielen wirklich einen starken Fußball und stehen derzeit verdient ganz oben. Am Ende sollte mindestens ein Platz in der Champions League rausspringen."


ots