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    • St. Pauli-Coach Meggle hält Coup gegen BVB für möglich

      Thomas Meggle hat im Schnellverfahren die Sonnen- und Schattenseiten eines Cheftrainers kennengelernt.

      Zur Premiere gab es für den St.-Pauli-Coach gegen 1860 München nicht nur eine 1:2-Pleite, Meggle wurde auf die Tribüne geschickt und nach einem Rempler beim Abmarsch gegen den vierten Offiziellen für zwei Spiele gesperrt. Meggle wurde zum Tribünen-Coach, wähnte den Kiezclub aber nach sieben Punkten aus drei Partien in der 2. Fußball-Bundesliga auf dem rechten Weg. Nach den jüngsten Rückschlägen mit dem 0:1 in Düsseldorf und dem heftigen Heim-0:4 gegen den Karlsruher SC steht der FC St. Pauli nun wieder da, wo ihn Meggle am 3. September von Roland Vrabec übernommen hat - in der Abstiegszone.

      «Aus dieser Situation müssen wir jetzt gestärkt hervorgehen», fordert der 39-Jährige ausgerechnet vor dem Pokal-Hit gegen Borussia Dortmund am Dienstag. Der Champions-League-erfahrene BVB ist zwar der klare Favorit, durchlebt in der Bundesliga aber gerade selbst eine Krise. Der Cupsieger von 1965, 1989 und 2012 komme keineswegs zum falschen Zeitpunkt, glaubt Meggle, der an St. Paulis Pokal-Historie erinnert. So kam Braun-Weiß 2006 als Regionalligist bis ins Halbfinale. Meggle: «Wir alle wissen, was man als Underdog am Millerntor schaffen kann, deshalb sollten wir uns auf die Partie freuen.»


      (dpa)
    • ​St. Paulis Nöthe fällt mehrere Wochen verletzt aus

      Der FC St. Pauli muss in den kommenden Wochen auf Angreifer Christopher Nöthe verzichten.

      Die Mannschaftsärzte diagnostizierten bei dem Angreifer einen Sehnenanriss und einen Muskelfaserriss in der linken hinteren Oberschenkelmuskulatur, wie der Kiezclub mitteilte. Der 26-Jährige hatte am Vortag eine Trainingseinheit nach einem Zweikampf abbrechen müssen.

      dpa
    • Oke Göttlich neuer Präsident des FC St. Pauli

      Oke Göttlich ist neuer Präsident des FC St. Pauli. Der 38 Jahre alte diplomierte Sportwissenschaftler und Geschäftsführer eines digitalen Medienunternehmens wurde bei der Mitgliederversammlung des Zweitligisten im Congress Centrum Hamburg zum Clubchef gewählt.

      Göttlich erhielt 831 von 1064 möglichen Stimmen und damit die erwartet große Mehrheit. Er tritt damit die Nachfolge von Stefan Orth an, der dem Kiez-Verein seit 2010 vorstand. Orths Team war vom Aufsichtsrat des Clubs im Juli überraschend nicht für eine erneute Kandidatur vorgeschlagen worden.

      dpa
    • Hinrunden-Aus für St.-Pauli-Profi Rzatkowski

      Hamburg (dpa) - Fußball-Zweitligist FC St. Pauli muss für den Rest des Jahres auf Marc Rzatkowski verzichten.

      Der 24 Jahre alte Mittelfeldakteur erlitt im Punktspiel am Sonntag bei RB Leipzig (1:4) einen doppelten Außenbandriss im linken Sprunggelenk und fällt damit bis zur Winterpause aus. Das gab der Club am Montag nach einer eingehenden Untersuchung bei Mannschaftsarzt Sebastian Schneider mit.
    • St. Pauli-Clubchef steht hinter Trainer und Sportchef

      Clubchef Oke Göttlich vom FC St. Pauli steht trotz der Talfahrt in der Tabelle hinter der sportlichen Führung des Fußball-Zweitligisten.

      Trainer Thomas Meggle und Sportchef Rachid Azzouzi stünden nicht zur Disposition, erklärte der erst vor zehn Tagen neu gewählte Präsident des Kiez-Clubs in Interviews mit Hamburger Tageszeitungen. «Wenn der Gegenwind besonders stark ist, stellen wir uns in die Gischt und werden so lange kämpfen, bis wir da unten rauskommen. Wir stehen zu unserer Verantwortung. Als Mannschaft, als Team hinter dem Team, zusammen mit den Fans, um diese Kritik auszuhalten», betonte der 38 Jahre alte Hamburger.

      Seit dem Absturz auf Abstiegsplatz 17 sieht sich vor allem Azzouzi wegen seiner Transferpolitik öffentlicher Kritik ausgesetzt. Es gehe «definitiv» weiter mit Azzouzi, sagte Göttlich. «Ein Wechsel auf der Position des Sportchefs würde jetzt überhaupt keinen Effekt für die spielerische Qualität bringen», meinte er im «Hamburger Abendblatt».

      Auch Trainer Meggle, der nach vier Spieltagen den glücklosen Roland Vrabec als Chefcoach abgelöst hatte, sprach Göttlich sein Vertrauen aus. «Thomas Meggle ist absolut der richtige Mann für diesen Verein. Ich glaube, durch eine solche Situation wie jetzt wird er nur noch stärker, noch besser», fügte er in der «Bild» hinzu.


      (dpa)
    • St. Pauli-Sportchef: Schwierige Lage schweißt zusammen

      Sportdirektor Rachid Azzouzi vom FC St. Pauli ist froh über die Rückendeckung von Clubchef Oke Göttlich trotz der akuten Abstiegsgefahr seines Clubs.

      «Es tut natürlich gut, dass der neue Präsident zu den handelnden Personen steht und kein Misstrauen ausstrahlt», sagte der Sportchef des in der 2. Fußball-Bundesliga auf den letzten Platz abgerutschten Nordclubs. «Ich glaube, er (Göttlich) sieht, dass wir alles daransetzen, diese schwierige Situation zu lösen», fügte Azzouzi in einem Interview mit dem «Hamburger Abendblatt» hinzu.

      Der am 16. November zum Nachfolger von Stefan Orth gewählte Präsident hat Trainer Thomas Meggle und Azzouzi Jobgarantien gegeben. Der seit 2012 für den Kiez-Club tätige frühere marokkanische Nationalspieler Azzouzi glaubt, dass der FC St. Pauli sogar gestärkt aus der schwierigen Lage hervorgehen könne. «Sie ist auch eine Chance für den gesamten Verein, wieder zusammenzuwachsen und Energie freizusetzen. Ich glaube diese Situation wird uns alle zusammenschweißen.»

      Die Kritik an seiner Person und seiner Transferpolitik will der 43-Jährige «aushalten», das gehöre in dem Job dazu. «Wenn man im Fokus der Öffentlichkeit steht, gibt es in guten Phasen Lob und in Zeiten, in denen es nicht so läuft, auch zum Teil starke Kritik.»

      dpa
    • Kringe vom FC St. Pauli beendet im Sommer seine Karriere

      dpa - Fußball-Profi Florian Kringe vom FC St. Pauli beendet am Saisonende verletzungsbedingt seine Karriere. Das gab der 32 Jahre alte Mittelfeldakteur des Zweitligisten in Hamburg bekannt.

      «Ich bin jetzt 14 Jahre im Profi-Bereich dabei und sehr dankbar, dass ich bei tollen Vereinen spielen durfte», sagte Kringe. Er begründete den Entschluss mit anhaltenden Hüftproblemen. «In diesem Jahr waren die Beschwerden erheblich», berichtete der Routinier, der allerdings hofft, seinem abstiegsbedrohten Club in der Schlussphase dieser Saison «noch helfen» zu können.

      Nach einer langen Laufbahn und zuletzt drei schönen Jahren auf St. Pauli sei es für ihn keine leichte Entscheidung gewesen, erklärte er auf einer eigens einberufenen Pressekonferenz. «Aber es ist auch kein schönes Gefühl, oben auf der Tribüne zu sitzen und der Mannschaft nicht helfen zu können», ergänzte der Linksfuß, der bisher 192 Bundesliga- und 89 Zweitliga-Spiele absolviert hat.

      Vor seinem Wechsel von Borussia Dortmund nach Hamburg war er dreimal mit dem BVB deutscher Meister geworden. Allerdings kam er lediglich in einem Punktspiel zum Einsatz und erhielt keinen neuen Vertrag. Sein Kumpel Marius Ebbers (inzwischen SC Victoria Hamburg) überredete ihn damals, sich beim FC St. Pauli fitzuhalten. Kringe blieb drei Jahre, bestritt 56 Spiele und traf sechsmal für die Braun-Weißen.