Regionalliga West: Alemannia Aachen Forum

  • Alemannia Aachen holt Christian Weber


    Fußball-Drittligist Alemannia Aachen hat Christian Weber von Fortuna Düsseldorf verpflichtet.


    Nach Alemannia-Angaben unterschrieb der 28-Jährige einen Dreijahresvertrag. Weber soll im defensiven Mittelfeld der Aachener Aimen Demai ersetzen, der wegen eines schweren Knieschadens in diesem Jahr komplett ausfällt.

  • [imgwidth=o,left]http://www.fussiboard.de/wcf/images/smilies/soccer_5_128.png[/imgwidth]Der Niederländer René van Eck ist neuer Trainer des Fußball-Drittligisten Alemannia Aachen. Eine Woche nach der Beurlaubung von Chefcoach Ralf Aussem wurde der 46-jährige van Eck als dessen Nachfolger vorgestellt.


    Der bisherige U 19-Trainer des 1. FC Nürnberg unterschrieb in Aachen einen Zweijahresvertrag. Nach der 1:3-Niederlage bei Aufsteiger Stuttgarter Kickers hatte sich der ehemalige Bundesligist von Aussem getrennt. Aachen nimmt nach acht Spieltagen mit lediglich zwei Siegen den 13. Tabellenplatz ein.


    «Wir haben einen Trainer gesucht, der in unser Profil passt. René van Eck kommt aus einem der besten Nachwuchsleistungszentren und kennt darüber hinaus die Dritte Liga. Er besitzt einen genauen Plan, wie eine Mannschaft fußballerisch aufzutreten hat», sagte Uwe Scherr, Geschäftsführer Sport bei der Alemannia. Nach der Trennung von Aussem leitete vorübergehend Peter Schubert die Übungseinheiten.


    Van Eck hat unter anderem in der Schweiz beim FC Luzern und beim FC Thun sowie beim FC Carl Zeiss Jena Erfahrungen als Coach gesammelt. Für den 1. FC Nürnberg bestritt er zwischen 1998 und 2000 38 Spiele in der 1. und 2. Bundesliga. (dpa)

  • Bei Alemannia Aachen liegen die Nerven blank. Nach der 0:1-Pleite beim SV Babelsberg 03, der zweiten unter dem neuen Trainer René van Eck, ließ sich Albert Streit im Kabinengang auf ein Wortgefecht mit Referee Arne Aarnink ein.


    Die Konsequenz: Streit sah nach dem Abpfiff wegen Beleidigung Gelb-Rot, nachdem zuvor bereits Marcel Heller (85.) nach einer Tätlichkeit mit Rot vom Platz geflogen war. «Nach dem Spiel hat der Schiedsrichter wohl ein paar unschöne Dinge zu Albert gesagt. Albert hat reagiert und Rot gesehen. Wir können es nicht auflösen, es bleibt ein seltsamer Beigeschmack», kommentierte van Eck das Geschehen.


    Für den Zweitliga-Absteiger ist in der 3. Fußball-Liga weiter Tristesse angesagt. Nur aufgrund der um einen Treffer besseren Tordifferenz steht die Alemannia nicht auf einem Abstiegsplatz. «Wir machen uns zur Zeit das Leben selber schwer. Wir müssen das Spiel abhaken und wieder neu von vorne beginnen», appellierte van Eck mit Blick auf das Duell am Dienstag gegen Preußen Münster an sein Team.


    Am besten kehren die neuen Besen in Rostock und Darmstadt. An der Ostseeküste feierte der FC Hansa gegen Aufsteiger Hallescher FC einen 2:0-Heimsieg. Vor allem die mentale Arbeit des neuen Trainers Marc Fascher zeigt Wirkung. «Ich habe versucht, mit einer Gehirnwäsche im positiven Sinne, den Spielern wieder Selbstvertrauen zu geben. Das ist ganz gut gelungen», meinte Fascher. Darmstadt hatte im ersten Spiel unter Jürgen Seeberger beim HFC 2:2 gespielt und gewann diesmal zu Hause gegen den VfB Stuttgart II mit 3:1. «Das war Balsam für unsere Seele», bekannte Seeberger.


    In Erfurt sprach der neue Coach Alois Schwartz nach dem 1:1 des FC Rot-Weiß gegen Kickers Offenbach von einem «gerechten Resultat». Mit dem Remis fielen die Thüringer zwar wieder auf Abstiegsrang 19 zurück, sind aber nun schon vier Partien ungeschlagen, zwei davon unter dem neuen Trainer.


    Derweil bewahrte sich bei Arminia Bielefeld eines: Wenn Torjäger Fabian Klos nicht trifft, gewinnen die Ostwestfalen auch nicht. Im 73. Derby gegen Preußen Münster hieß es Ende: Klos null, Münster 4 - 4:0 deklassierten die Hausherren die Arminia, und das Preußenstadion bebte. Bielefelds Coach Stefan Krämer bat nach Verlust der Tabellenführung die Anhänger um Nachsicht: «Ich würde mir wünschen, dass die Fans in erster Linie auf mich sauer sind und nicht auf die Mannschaft. Denn offenbar hat meine Halbzeitansprache nicht gefruchtet.»


    Durch die herbe Schlappe büßte Bielefeld die Tabellenführung ein. Die übernahm die SpVgg Unterhaching durch ein dramatisches 4:3 gegen die zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund. Der Siegtreffer durch Yasin Yilmaz fiel erst in der Schlussminute.

  • Die Drittliga-Partie zwischen Alemannia Aachen und Preußen Münster (1:2) hat kein Nachspiel. Nach der Heimspielniederlage hatten die Aachener einen Protest gegen die Schiedsrichteransetzung erwogen.


    Der Grund: Referee Martin Thomsen ist seit einigen Jahren in Münster berufstätig hat und dort auch einen Wohnsitz. Nach rechtlicher Prüfung des Sachverhaltes ist der Fußballclub zum Entschluss gekommen, dass ein Protest keine Aussicht auf Erfolg hat. Dies teilte die Alemannia am Freitag mit.


    «Auch wenn eine leider schlechte Leistung des Schiedsrichters vorliegt, bietet diese noch lange keine Grundlage, dem Unparteiischen einen Manipulationsversuch vorzuwerfen», erklärte Aachens sportlicher Geschäftsführer Uwe Scherr. (dpa)

  • Alemannia Aachens Neuzugang Norikazu Murakami ist erst vom 11. Dezember an offiziell spielberichtigt. Das teilte der Fußball-Drittligist mit.


    Als der Japaner im September einen Vertrag unterschrieb, seien die Alemannia und Murakami im Glauben gewesen, er sei offiziell als arbeitsloser Profi bei der FIFA registriert. Das ist indes nicht der Fall.


    Murakami hatte am 26. August einen Vertrag beim indischen Erstligisten FC Pune unterschrieben, der am 29. August wieder gelöst wurde. Da der FC Pune die Dokumente nicht vom Verband registrieren ließ, ist Murakami nicht als arbeitsloser Spieler im Sinne der Statuten registriert, sondern als Amateurspieler. Deswegen gilt die Transferfrist als überschritten. Die Alemannia prüft derzeit alle rechtlichen Wege und Möglichkeiten, doch noch eine frühere Spielgenehmigung für Murakami zu erhalten. (dpa)

  • Albert Streit verlässt den insolventen Fußball-Drittligisten Alemannia Aachen und schließt sich Regionalliga-Spitzenclub Viktoria Köln an. Nach Alemannia-Angaben wurde der Vertrag mit dem früheren Bundesliga-Profi auf dessen Bitte hin gelöst.


    Streit war im Dezember 2011 zur Alemannia gekommen. Im Verbands-Pokalspiel an diesem Samstag bei der Viktoria wird Streit nach einer Vereinbarung beider Vereine nicht für seinen neuen Club spielen. Streit bestritt für Frankfurt, Wolfsburg, den 1. FC Köln, Schalke 04 und den Hamburger SV 118 Bundesligaeinsätze. (dpa)

  • Sportlich ist nun klar wie es mit der Alemannia weitergeht. Die beantragte Lizenz für die Regionalliga wurde erteilt. Auch der Spielbetrieg im Tivoli wird aufrecht erhalten. Die Betriebskosten übernimmt die Stadt Aachen. Damit ist der Weg zur Sanierung des Vereins vorerst gesichert.