SV Babelsberg Forum

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    3. Liga, 23. Spieltag: Babelsberg 03 vs. Rot Weiss Ahlen 1:0 (1:0)


    Im Duell der direkten Tabellennachbarn bezwang unser SVB 03 heute im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion die Gäste von Rot-Weiss Ahlen mit 1:0. Es war der erste Heimsieg im neuen Jahr. Trainer Dietmar Demuth wählte wie schon beim 0:0 gegen Wehen-Wiesbaden die offensivere Aufstellung mit Tom Schütz als Abräumer vor der Abwehr. Vorn sollten Anton Makarenko, Guido Kocer, Hendrik Hahne und Dominik Stroh-Engel für Offensivaktionen sorgen.


    Nulldrei begann spielbestimmend, doch nach einer Viertelstunde neutralisierten sich beide Mannschaften auf schwer bespielbarem Platz weitgehend. Die beste Gelegenheit bot sich Dominik Stroh-Engel nach einem Eckball. Den letztlich entscheidenden Siegtreffer besorgte jedoch ein Ahlener. Nach Freistoß von Hendrik Hahne traf Fleßers per Kopf ins eigene Tor.


    Im zweiten Abschnitt demontierten sich die Gäste selbst. Zunächst sah Vrzogic die rote Karte, später folgte ihm Busch mit Gelb-Rot. Unsere Mannschaft versäumte es dennoch, die nummerische Überzahl auszunutzen und den Sack frühzeitig zu verschnüren. Zu ungenau wurden die zahlreichen Konterchancen ausgespielt. Dennoch verließ unsere Elf vor den Augen von 1.603 Zuschauern letztlich verdient als Sieger den Platz.


    Unsere Mannschaft tauschte den Platz mit Ahlen und belegt nunmehr Rang 13. Am kommenden Wochenende steht die Begegnung mit dem Tabellen-Neunzehnten VfR Aalen auf dem Programm.

  • SV Babelsberg 03 - Rot Weiss Ahlen 1:0 (1:0)




    Erster Sieg im neuen Jahr dank freundlicher Gäste


    Als Schiedsrichter Arne Aarnink am Samstagnachmittag um 15.50 Uhr das Spiel unserer Nulldreier gegen Rot Weiss Ahlen abpfiff, fiel den gut 1500 Babelsberger Anhängern im "Karli" ein Stein vom Herzen. Unsere Nulldreier hatten die ersehnten drei Punkte gegen einen Mitkonkurrenten im Abstiegskampf errungen. Das vor allem zählte.
    Einen Babelsberger Torschützen gab es allerdings wieder nicht zu bejubeln. Der Dreier beruhte auf einem Geschenk der Gäste, die in der 38. Minute ins eigene Tor trafen. Gelegenheiten für Nulldrei einzunetzen gab es dennoch auch in diesem Spiel mehrfach, doch dazu später.


    Nulldrei-Trainer Dietmar Demuth schickte die gleiche Elf wie beim letzten Heimspiel vor zwei Wochen gegen Wehen-Wiesbaden auf den Rasen. Er entschied sich außerdem, die etwas offensivere Aufstellung mit nur einem Sechser beizubehalten. Tom Schütz sollte wieder vor der Abwehr abräumen. Die Neuzugänge Igor Jovanivic und Geir Andre Herrem blieben zunächst auf der Bank.


    Die Gäste kamen als Tabellennachbarn mit der Serie von vier sieglosen Spielen, aber mit einer aufsteigenden Formkurve an den Babelsberger Park. Sie hatten in der Vorwoche nach zwei Niederlagen in Folge zu Hause gegen Unterhaching gepunktet. Gäste-Trainer Arie van Lent sah sich zuversichtlich, dass seine Mannschaft den positiven Trend fortsetzen würde und sagte gegenüber "Nulldrei": "Aus dem Hinspiel haben wir noch eine Rechnung offen. Ich hoffe auf ein positives Ergebnis für uns."


    Die in Weiß gewandeten Nulldreier ließen aber von Beginn an keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie die Punkte im "Karli" behalten wollen. Mit dem stürmischen Wind im Rücken ergriffen sie das Heft des Handelns, ohne jedoch zunächst für größere Torgefahr zu sorgen. Die Gäste wirkten in der Anfangsphase verunsichert, stellten aber unseren Kapitän und Keeper Marian Unger insbesondere bei Standards wiederholt auf die Probe. Einen Freistoß Sebastian Ghasemis (11. Min.) und einen Schuss David Vrzogic´ nach Eckball (15. Min.) wehrte unsere Nummer 1 aber sicher mit den Fäusten ab.
    Nach einer intensiven Anfangsviertelstunde sahen die Zuschauer überwiegend einen Kampf beider Teams im Mittelfeld ohne Höhepunkte vor beiden Toren. Die nächste nennenswerte Aktion gab es erst wieder gegen Mitte der ersten Hälfte in Minute 26 zu notieren, als Guido Kocer mit einem langen Pass freigespielt wurde, sein Schuss aber am Tor vorbeiging.
    In der 30. Minute hätten die "Blauen" nach ihrem ersten Eckball in Führung gehen können. Dominik Stroh-Engel traf aber aus etwa 10 Metern nur den Pfosten.
    Acht Minuten später durfte dann doch gejubelt werden. Hendrik Hahne, der Nulldreier für die Standards im Spiel, trat einen Freistoß aus etwa 25 m, den Robert Fleßers unhaltbar für seinen Schlussmann ins eigene Gehäuse köpfte. Nulldrei führte dank eines Geschenks der Gäste mit eins zu null.
    Kurz darauf musste Gäste-Trainer Arie van Lent zudem auch noch Matthew Taylor, den mit zehn Treffern bislang besten Torschützen der Ahlener, verletzungsbedingt auswechseln. Für ihn kam Cihan Özkara.
    Die Nulldreier gingen mit der knappen Führung in die Halbzeitpause. Die Fans hofften, die "Blauen" würden in der zweiten Hälfte noch eine Schippe drauflegen und auch noch selbst ins Tor der Gäste treffen. Schließlich war seit dem legendären 4:3 gegen den 1. FC Heidenheim kein Babelsberger Treffer mehr im "Karli" bejubelt worden.


    Eine Schippe drauf legte zunächst der Babelsberger Anhang, der seine Mannschaft mit lautstarken Gesängen anfeuerte. In der 51. Minute bot sich dann Stroh-Engel die Chance auf zwei zu null zu erhöhen. Nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte kam er aber einen Schritt zu spät gegen den heraus laufenden Maczkowiak, der in letzter Sekunde klären konnte. In der 55. Minute lieferten die Gäste ihr nächstes Geschenk ab und dezimierten sich selbst. Vrzogic stieg an der Mittellinie rüde gegen Stroh-Engel ein und sah dafür von Schieri Aarnink zu Recht die Rote Karte.
    Die Nulldreier bestimmten danach das Spiel, versäumten es aber, sich durch geschicktes Überzahlspiel klare Chancen herauszuspielen, so dass die insgesamt niveauarme Partie bis zuletzt offen blieb.
    Die beste Gelegenheit, den Sack doch noch vorzeitig zuzubinden, bot sich in der 65. Minute bei einem Freistoß von Hendrik Hahne vom linken Strafraumeck, den Maczkowiak aber abwehrte. Vorrangegangen war ein schönes Solo von Anton Makarenko, der beim Versuch, in den Strafraum einzudringen, kurz vor der Strafraumgrenze zu Fall gebracht wurde. Schieri Aarnink zeigte deshalb in dieser Situation zu Recht nicht auf den Punkt.


    Auch unsere Neuzugänge kamen noch zum Einsatz. Jovanovic kam in der 58. Minute für "Rudi" und Herrem ersetzte in der 72. Minute Stroh-Engel, der sich bei seinem Abgang noch eine gelbe Karte wegen Ballwegschlagens abholte. Eine unschöne und völlig unnötige Szene, die auch "DD" nicht erfreute und die noch ein Nachspiel haben dürfte.


    Die letzten zwei Minuten bestritten die Babelsberger dann nur noch gegen neun Ahlener, weil sich auch Gäste-Kapitän Marcel Busch mit einem taktischen Foul im Mittelfeld, dass mit Gelb-Rot bestraft wurde, aus dem Spiel nahm.


    Als Fazit bleibt: Das Beste an diesem Nachmittag war, dass drei Punkte im Karli blieben. Das feierte die Mannschaft dann auch zusammen mit den Fans. Auch über Platz 13 und derzeit fünf Punkte Abstand zu einem Abstiegsplatz darf man sich freuen. Bei aller Freude sollte aber nicht vergessen werden, dass der Sieg glücklich war und das Angriffsspiel weiter belebt werden muss, wenn der Sicherheitsabstand zu den Abstiegsplätzen erhalten bleiben soll.
    Die Möglichkeit, noch mehr Distanz zu den Abstiegsplätzen zu schaffen, besteht schon im nächsten Spiel am kommenden Samstag, wenn es im Ländle gegen VfR Aalen geht. Dafür alles Gute, Nulldrei! Allez les bleus!



    Statistik:
    SV Babelsberg 03
    Unger – Evers, Hoffmann, Oumari, Rudolph (58. Jovanovic) – Schütz – Kocer, Müller, Hahne (80. Civa), Makarenko – Stroh-Engel (72. Herrem)


    Trainer: Dietmar Demuth


    Rot Weiss Ahlen
    Maczkowiak – Blacha (61. Hille), Fleßers, Flottmann, Vrzogic, Busch, Book, Ghasemi-Nobakht, Wölk, Piossek (74. Kluft), Taylor (38. Özkara)


    Trainer: Arie van Lent


    Schiedsrichter: Arne Aarnink


    Zuschauer: 1.603 (davon etwa 50 Gäste)

  • Nachholspiel beim FC Bayern terminiert


    Der Spielleiter der 3. Liga hat das Meisterschaftsspiel des 21. Spieltages zwischen dem FC Bayern München II und dem SV Babelsberg 03 für


    Dienstag; 22.02.2011; 19:00 Uhr
    neu angesetzt.


    Die Nachholspiele des 22. Spieltages, so auch das Spiel zwischen dem SSV Jahn Regensburg und dem SV Babelsberg 03, werden in Kürze ebenfalls neu terminiert.


    03.de

  • .... aber da könnte für Deine 03er schon der nächste Punkt drin sein! Das sage ich in dem Bewusstsein, dass die Babelsberger
    bereits beim regulären 24. Spieltag am Samstag in Aalen einen Punkt holen werden, denn schließlich habe ich ja 1:1 getippt!


    Du wirst verstehen, dass ich auf Grund der äußerst prekären Lage meiner Saarbrücker nicht mit mehr Punkten für Deine Lieblinge
    rechnen will, aber mit den angedachten weiteren zwei Auswärtspunkten wirst Du sicher gut leben können .... ;):thumbup:

  • 1-1 ja damit könnte ich auswärts sehr gut leben, im Hinspiel haben wir die kleinen Bayern knapp mit 1-0 geschlagen.
    Aber H. Gerland hat nochmal nachgerüstet, ma gucken was dabei rum kommt.

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    Vorbericht zum 24. Spieltag: VfR Aalen - SV Babelsberg 03


    12.02.2011 14:00 Uhr: Scholz-Arena



    Die Lage:

    Nein, die Partie gegen Ahlen am vergangenen Sonnabend war nichts für Freunde des gepflegten Fußball - "Spiels". Anhänger der Fehlpass-Statistik dürften dagegen voll auf ihre Kosten gekommen sein. Dass viele Bälle nicht ihren Adressaten fanden, lag einerseits am unebenen Platz, der das Kurzpassspiel erheblich behinderte und andererseits am böigen Wind, der lange Bälle zur Lotterie werden ließ. Dass die Partie aber dennoch asl durchaus unterhaltsam bezeichnet werden kann, lag an zwei Mannschaften, die mit großem Engagement zu Werke gingen. Wirklich torgefährlich wurde es allerdings selten, so dass das entscheidende Tor für unsere Elf fast schon vollgerichtig ein Ahlener besorgte. Egal, am Ende standen 3 enorm wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten auf der Habenseite. In der Tabelle verbesserte sich unsere Mannschaft damit auf Platz 13 und könnte sich mit einem Auswärtssieg am kommenden Wochenende erstmal ein kleines Polster auf die Abstiegsränge erarbeiten. Eine leichte Aufgabe ist das aber keinesfalls, da unser nächster Gegner als Tabellenvorletzter bereits "mit dem Rücken zur Wand steht" und die Partie seinerseits unbedingt gewinnen muss.


    Das Spiel:
    Am kommenden Sonnabend (Anstoß 14:00 Uhr) empfängt der VfR Aalen unsere Nulldreier zum Punktspiel in der Scholz-Arena. Der Gastgeber aus dem östlichen Baden-Würtemberg kämpft wie unsere Mannschaft um den Klassenerhalt in der 3. Liga und sinnt zudem auf Revanche für die verdiente 1:3 Niederlage vom Hinspiel im Karli.


    Die Stadt:
    Aalen ist die Kreisstadt des Ostalbkreises im Osten des Bundeslandes Baden-Würtemberg und mit rund 66.000 Einwohnern die fünfzehntgrößte Stadt des Bundeslandes. Sie liegt im Tal des oberen Kocher an dessen Austritt aus der östlichen Schwäbischen Alb etwa 430 m über dem Meeresspiegel. Geologische Funde deuten darauf hin, dass diese Region bereits in der Mittelsteinzeit zwischen dem 8. und 5. Jahrtausend vor Christus besiedelt wurde. Etwa 150 Jahre nach Christus wurde die Region zum Teil des Römischen Reiches. Die freigelegten Grundmauern eines Kastells aus der damaligen Zeit können heute neben dem Limesmuseum besichtigt werden.
    Erstmals urkundlich erwähnt Aalen (als Dorf Alon) 1136 in einem Güterverzeichnis des Klosters Ellwangen. Allerdings deuten Dokumente aus dem Mittelalter an, dass die Stadt Aalen zwischen 1241 und 1246 von den Staufern an einer anderen Stelle als das Dorf Aalen errichtet wurde. 1360 erklärte Karl IV. Aalen zur Reichsstadt. 1377 wurde Aalen Mitglied des Schwäbischen Städtebundes, erhielt 1398 erhielt das Marktrecht und 1401 die Gerichtshoheit. Während des Dreißigjährigen Krieges kam es in Aalen 1634 zu einem fürchterlichen Stadtbrand als nach der Schlacht bei Nördlingen die für Schweden kämpfende Armee Bernhards von Sachsen zwei Pulverwagen in Brand setzte, um das Kriegsmaterial nicht dem Feind zu überlassen und dessen Vormarsch zu behindern. Erst fast hundert Jahre später war die alte Einwohnerzahl von fast 2000 wieder erreicht. Ebenfalls schwere Zeiten durchlebte die kleine Stadt in der Napoleon-Ära. 1805 weilte Napoleon Bonaparte persönlich mit einem Heer von 40.000 Soldaten in Aalen. Die Industrielle Revolution machte sich in Aalen nur langsam bemerkbar. Erst der Anschluss an das Eisenbahnnetz im Jahr 1861 mit der Eröffnung der Remsbahn von Cannstatt nach Wasseralfingen führte zusammen mit der Gründung der königlichen Hüttenwerke (heute Schwäbische Hüttenwerke) in Wasseralfingen zum wirtschaftlichen Aufschwung.Im zweiten Weltkrieg blieb Aalen von Kampfhandlungen weitestgehend verschont, allerdings Luftangriffe in den letzten Kriegswochen zur schweren Beschädigung von Teilen der Stadt, des Bahnhofs und der anderen Bahnanlagen. Damals lebten etwa 20.000 Einwohner in der Stadt, heute sind es mehr als dreimal soviele. Die wohl wichtigste Sehenswürdigkeit Aalens dürfte das bereits erwähnte Limesmuseum sein, das das größte Museum an dem von der UNESCO als Weltkulturerbe eingestuften Obergermanisch-Raetischen Limes. Ebenfalls interessant sind die Kirchen der Stadt, das historische Rathaus mit dem "Spion von Aalen" und das alte Rathaus. Wer sich für Bergbau interessiert, sollte das Besucherbergwerk Tiefer Stollen aufsuchen (ehemalige Eisenerzgrube Wilhelm am Braunenberg).
    Stadt Aalen Tourist-Information - Telefon: 07361 52-2357


    Der Gegner:
    Die Mannschaft: Dem VfR Aalen gelang in der vergangenen Saison überraschend schnell und problemlos die Rückkehr in die dritte Liga. Ohne große finanzielle Möglichkeiten, aber mit einem glücklichen Händchen bei den Neuverpflichtungen gelang es dem damaligen Trainer Rainer Scharinger eine sehr junge, erfolgreiche Mannschaft zu formen. Der interessante Weg ohne namhafte, teure Profis wurde auch in dieser Saison in der dritten Liga weiter fortgesetzt, wobei sich der Trainer von Anfang an der Risiken voll bewußt war. Insbesondere die fehlende Reife und Erfahrung seines Teams machte dem Trainer Sorgen. Vollgerichtig konnte das Saisonziel in Aalen von Anfang an auch nur Klassenerhalt heißen. Ohne Star, aber mit großer mannschaftlicher Geschlossenheut und Unbekümmertheit startete der VfR in die neue Saison und - zahlte gleich kräftig Lehrgeld. Zum Auftakt gab es gleich eine 0:3 Niederlage in Rostock und auch beim Hinspiel im Karli (5. Spieltag) wirkte die Aalener Elf alles andere als drittligareif. Direkt danach konnte aber beim 1:0 gegen Burghausen der erste Sieg eingefahren werden und die Mannschaft schien zunehmend auf einem guten Weg zu sein. Als schließlich Sandhausen (13. Spieltag) und Wehen (15.Spieltag) mit frecher Spielweise auswärts jeweils 3:1 besiegt wurden, schienen die Aalener vor Selbstbewußtsein nur so zu strotzen. Insbesondere auch beim ehemaligen Zweitliga-Torjäger Robert Lechleiter war der Knoten endlich geplatzt. Der VfR stand plötzlich im Tabellenmittelfeld und wohl kaum jemand hätte damals geglaubt, wie schnell die Elf wieder hart auf den Boden zurückgeholt werden würde. Zunachst unterlag man äußerst unglücklich in der Nachspielzeit gegen Regensburg mit 2:3. Ausgerechnet Lechleitner sah dabei die rote Karte und wurde für 2 Spiele gesperrt. Drei weitere Niederlagen folgten bis zu Winterpause und der VfR steckte wieder voll im Abstiegskampf als die Verantwortlichen die Trennung von Trainer Scharinger bekannt gaben. Neuer Coach wurde der Österreicher Ralph Hasenhüttl, unter dem die Aalener Elf im neuen Jahr bislang aber auch noch nicht gewinnen konnte (2 Remis, 1 Niederlage). Neu unter Vertrag genommen wurde in der Winterpause der Stürmer Matthias Morys vom bulgarischen Erstligisten Tschernomorez Burgas. Angreifer Anton Fink wurde von Karlsruher SC bis zum Saisonende ausgeliehen. Gleichzeitig wurden die Verträge mit insgesamt sechs Spielern (Soriano, Brechler, Trettenbach, Kakoko, Bentele und Froschauer) aufgelöst. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass beide Neuzugänge auch am Sonnabend gegen unsere Nulldreier zum Einsatz kommen werden. Ob von Anfang an, bleibt abzuwarten, da der neue Trainer Hasenhüttl seine Stammelf noch nicht gefunden zu haben scheint. Auf jeden Fall dürften Robert Lechleitner, der mit 6 Treffern torgefährlichste Aalener und der sehr sichere Torhüter Daniel Bernhardt zur Startelf gehören. Taktisch wird Hasenhüttl das System seines Vorgängers weitestgehend übernehmen und im 4-4-2 oder 4-2-3-1 agieren lassen.

    Der Trainer: Ralph Hasenhüttl

    Die taktische Ausrichtung: klassisches 4-4-2 System oder 4-2-3-1 System mit Lechleitner als Spitze
    Das Saisonziel: Klassenerhalt
    Die letzten Spiele:
    22. Spieltag VfR Aalen - Werder Bremen II 1:1 (1:1);
    Tore: 1:0 Kettemann (30./HE), 1:1 Maek (40.); Zuschauer: 2.120
    23. Spieltag SpVgg Unterhaching - VfR Aalen 2:0 (0:0);
    Tore: 1:0 Gunnlaugsson (69.), 2:0 Kadrijaj (81.); Zuschauer: 1.600
    Die Tabellenposition: Platz 19 mit 20 Punkten aus 22 Spielen


    03.de


    Drei Punkte !!!!!!!°

  • 3. Liga, 24. Spieltag: VfR Aalen vs. Babelsberg 03 3:2 (2:1)


    Es fällt schwer, Worte für das Gastspiel der Nulldreier in Aalen zu finden. Auf jeden Fall war es ein sehr beherzter und engagierter Auftritt, man machte jede Menge richtig. Leider gingen aber auch einige Dinge schief, so dass man, obwohl man zweifach traf, trotzdem ohne Punkt nach Hause fuhr.
    Der SVB versuchte von Beginn an, die Gastgeber unter Druck zu setzen. Sehr variabel wurde der Ball nach vorn getragen. Mitten in diese gute Anfangsphase passierte dann der erste Fehler, welcher auch prompt bestraft wurde: Einen Lapsus in der Defensive nutzte Fink aus Nahdistanz. Unbeeindruckt glich Kocer nur Minuten später sehr sehenswert aus. Als sich dann Rudolph ungeschickt gegen seinen Konkurrenten bewegte und dadurch mit der Hand zum Ball ging, verwandelte erneut Fink per Elfmeter zum 2:1.
    In Halbzeit zwei spielte dann eigentlich nur noch Nulldrei. 'Eigentlich' deshalb, weil Aalen doch noch einmal gefährlich vor Ungers Kasten kam. Erneut nach einem individuellen Abwehrschnitzer. Wieder war es Fink, welcher seinen dritten Treffer markierte. Die Messen waren jedoch noch nicht gesungen. Babelsberg ließ einen Angriff nach dem anderen anrollen. Doch entweder agierte man beim Abschluss zu zaghaft oder vergab selbst klarste Chancen kläglich. Ein nicht gegebenens Tor durch Herrem passte da ins Bild. Die knapp 100 Fans verloren Haare, Nerven und Lebensjahre. Erst in der letzten Spielminute nutze Hebisch einen Traumpass Herrems zur Ergebniskosmetik.


    So bleibt leider zu konstatieren, dass individuelle Aussetzer vorn und hinten den Gewinn von möglichen drei Punkten verhinderten und somit eine im Grunde gute Mannschaftsleistung ungekrönt ließen. Schade drum.


    PS: Den Frust auf und abseits des Grüns kann man verstehen, ihn zu äußern ist sicherlich auch gerechtfertigt, doch ziehen wir letztendlich alle an einem Strang und arbeiten auf das gleiche Ziel hin. Deshalb lasst uns gemeinsam dafür kämpfen.



    03.de


    Mir fehlen die Worte, Spielbericht folgt die Woche. :evil:

  • Nachholspiele terminiert


    Der Spielleiter der 3. Liga hat das Meisterschaftsspiel des 21. Spieltages zwischen dem FC Bayern München II und dem SV Babelsberg 03 für


    Dienstag; 22.02.2011; 19:00 Uhr


    neu angesetzt.


    Das Nachholspiel des 22. Spieltages zwischen dem SSV Jahn Regensburg und dem SV Babelsberg 03 wurde für


    Dienstag; 15.03.2011; 19:00 Uhr


    terminiert.

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    25.Spieltag SV Babelsberg 03 vs. FC Rot-Weiß Erfurt


    19.02.2011 14:00 Uhr: Karl-Liebknecht-Stadion


    Die Lage:
    Fast 2 Drittel der Saison sind gespielt, und der SV Babelsberg lag bislang nie auf einem Abstiegsplatz in der 3.Liga. Damit das so bleibt sollte die Mannschaft Abwehrfehler wie in Aalen unbedingt abstellen, die sie um einen durchaus möglichen Auswärtssieg brachte. Umso schwerwiegender ist die Niederlage, da man mit dem VfR Aalen einen direkten Konkurrenten aufgebaut hat und auch andere Mannschaften am Tabellenende zuletzt punkten konnten. Auf der anderen Seite hat das Spiel auch gezeigt, dass man sich jederzeit Torchancen herausarbeiten kann und die beiden Neuzugänge ihre Qualitäten mehr als nur andeuten konnten. Trainer Dietmar Demuth war dennoch ob der individuellen Patzer in der Defensive entsprechend bedient. Wollen wir hoffen er findet die richtigen Worte in einer Mischung aus klarer Fehleranalyse und optimistischer Grundhaltung.
    Im Tabellenkeller konnte am Wochenende Wacker Burghausen in Ahlen punkten, und auch die Teams von Bayern II und dem 1.FC Saarbrücken konnten am Dienstag in den Nachholspielen obsiegen. Letztere gewannen innerhalb von 4 Tagen sowohl gegen Dynamo Dresden als auch gegen Aufstiegsaspirant Offenbacher Kickers, die damit ihre vor Wochen sehr gute Ausgangssituation im Aufstiegsrennen aufs Spiel gesetzt haben. Neben den beiden Topfavoriten aus Rostock und Braunschweig, die die beiden direkten Aufstiegsplätze mit einer Siegesserie scheinbar mühelosen verteidigen, liefern sich jetzt dahinter wohl 4 Mannschaften einen Kampf um den Relegationsplatz, darunter auch der nächste Gegner der Nulldreier.



    Das Spiel:

    Am Samstag um 14 Uhr empfängt der SV Babelsberg 03 die Mannschaft des FC Rot-Weiß Erfurt zum 25.Spieltag der 3.Liga im Karl-Liebknecht-Stadion. Die Rot-Weißen sind als spielstarke Mannschaft bekannt und nehmen neuerdings wieder Kurs auf den Relegationsplatz zur 2.Bundesliga. Die Partie wäre ein würdiger Rahmen für die Eröffnung der neuen Tribüne im Karl-Liebknecht-Stadion. Leider können aber die notwendigen Arbeiten - vor allem die Herstellung der Zuwegungen - nicht rechtzeitig abgeschlossen werden. Deshalb muss die Eröffnung noch einmal verschoben werden. Der SV Babelsberg 03 bittet um Verständnis.



    Der Gegner:

    Die Vereinsgeschichte: Der Ursprung des heutigen FC Rot-Weiß lag im SC Erfurt 1895, welcher im Jahr 1900 Gründungsmitglied des DFB war. In diesen ersten Jahren am Anfang des 20.Jahrhundert feierte der Verein auch seine größten Erfolge mit dem Gewinn der Mitteldeutschen Meisterschaft 1908 und dem Vordringen bis ins Halbfinale der Deutschen Meisterschaft, wo man am späteren Deutschen Meister Phönix Karlsruhe scheiterte. Ab 1933 spielte man zwar meistens in der Gauliga Mitte (höchste deutsche Spielklasse), aber konnte an die vorherigen Erfolge nicht anschließen.
    Nach dem 2.Weltkrieg wurde der Spielbetrieb als SG Fortuna wieder aufgenommen und im Jahr 1949 erreichte mal als Gewinner der Thüringer Meisterschaft dann das Finale der Ostzonenmeisterschaft, welches mal allerdings verlor. Ein Jahr später war die BSG KWU eine von 14 Gründungsmitgliedern der DDR-Oberliga, der höchsten Spielklasse im DDR-Fußball und erreichte in der ersten Saison 1949/50 einen achtbaren vierten Platz. Wiederum umbenannt stand man als BSG Turbine 1951 im Finale der DDR-Meisterschaft und unterlag dort der BSG Chemie Leipzig mit 0:2. Die erfolgreichste Zeit sollte jedoch erst anbrechen als man zwei Mal in Folge in den Jahren 1953 und 1954 die DDR-Meisterschaft gewann. Die Helden hießen damals Helmut Nordhaus, Gerhard Franke, Georg Rosbigalle oder Siegfried Vollrath. Danach gab es schlechtere Jahre mit zwei Abstiegen 1959 und 1964, auf die jeweils aber der sofortige Wiederaufstieg folgte.
    Im Jahr 1966 gründete sich dann der heutige FC Rot-Weiß Erfurt, der in den 70er Jahren in der Oberliga mit Nationalspielern wie Schnuphase und Heun für Aufmerksamkeit sorgte. Größere Erfolge in der DDR-Zeit blieben jedoch weitestgehend aus. Platz 5 in der Meisterschaft 1983 und das Erreichen des Pokalfinals 1980 (gegen den Erzrivalen aus Jena nach dramatischem Spiel verloren) sollten die besten Ergebnisse bleiben. Erst in der letzten Saison 1990/91, die DDR war bereits untergegangen, qualifizierte man sich mit dem dritten Platz nicht nur für die 2.Bundesliga, sondern auch für den UEFA-Pokal. Im darauffolgenden Jahr überraschte man zwar den FC Schalke mit einem 2:1 Sieg im DFB-Pokal, aber stieg in der Liga sofort als Tabellenletzter ab. Seitdem behaupten sich die Erfurter fast durchgängig in der dritthöchsten Spielklasse, unterbrochen vom umjubelten Aufstieg in die 2.Bundesliga im Jahr 2004, auf die aber die abermalige Ernüchterung des sofortigen Abstiegs folgte. Nach finanziellen Problemen des Verein in den Folgejahren musste man kleinere Brötchen backen und hatte vorläufig das Ziel die Regionalliga zu halten. Nach 2 guten Jahren, in denen man jeweils in der Hinrunde überzeugte und in der Rückrunde nachließ, qualifizierte man sich dennoch sicher für die neu gegründete 3.Liga im Jahr 2008. Dort behauptet man sich seitdem meist im sicheren Mittelfeld, wobei man nach sportlicher Talfahrt in der letzten Saison Trainer Hörgl entlassen musste und seitdem Stefan Emmerling als Cheftrainer fungiert.


    Die Mannschaft:
    die Erfurter vor der Saison mit Kammlott, Cinaz und Rockenbach da Silva wichtige Akteure zu anderen Vereinen ziehen lassen mussten, verstärkte man sich mit sieben Neuzugängen, von denen fünf aktuell in der Stammformation der Rot-Weißen stehen.
    Es fällt derzeit schwer, Schwächen in der Mannschaft oder im Umfeld des FC Rot-Weiß Erfurt zu finden. Die Abwehr ließ abgesehen von der deftigen 0:3 Niederlage in Rostock in den anderen 7 letzten Meisterschaftsspielen nur einen einzigen Gegentreffer zu und vorne sprüht man vor allem zuhause vor Spielwitz und Effektivität. Zudem dürfte die Schwäche der Offenbacher Kickers für neuerliche Motivation sorgen, doch noch im Aufstiegsrennen ein Wort mitzureden. Wer hätte das am Anfang der Saison gedacht als man alles andere als gut aus den Startlöchern kam? Nach den ersten 7 Spielen standen nur 2 Siege (dabei das umkämpfte 4:2 gegen Nulldrei) zu buche.
    Aktuell erscheint das Spiel wie aus einem Guss zu funktionieren. Mit einer sicheren Abwehr kurbeln schon aus dem defensiven Mittelfeld heraus Kapitän Zedi und Ex-Nulldreier Weidlich das Offensivspiel an. Davor wirbeln die technisch starken Caillas und Semmer (9Tore bisher) sowie die Sturmspitze Reichwein (6 Tore) die gegnerischen Abwehrketten durcheinander. Zudem spüren die eigenen Fans jederzeit den Zusammenhalt der Mannschaft, was sich auch auf die Ränge des Steigerwaldstadions überträgt und vielleicht auch für entsprechend mehr Fanunterstützung in Babelsberg sorgt. In jedem Fall scheint (naturgemäß oder nicht) die Stimmung in Erfurt bei allen Beteiligten wesentlich besser zu sein als in Babelsberg. Vielleicht liegt da aber auch eine der wenigen möglichen Schwächen der Thüringer oder die Hoffnung für die Nulldreier, denn zu viel Euphorie kann unter Umständen auch leichtsinnig machen. Warten wir’s ab! Die Thüringer haben zudem am Mittwochabend noch ein schweres Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II zu bestreiten. Dort sind 4 Spieler mit 4 Gelben Karten vorbelastet, was möglicherweise noch die ein oder andere Sperre für das Spiel in Babelsberg nach sich ziehen kann.



    Die letzte Aufstellung: Orlishausen – Stenzel – Möckel – Bertram - Malura – Zedi - Baumgarten - Weidlich – Caillas – Semmer - Reichwein


    Der Trainer: Stefan Emmerling
    Die taktische Ausrichtung: variables 4-3-3 System
    Das Saisonziel: oberes Mittelfeld (man liebäugelt nun sicherlich mit Platz 3)


    Die letzten Spiele:
    23. Spieltag SV Werder Bremen II – FC Rot-Weiß Erfurt 1:2 (1:1);
    Tore: 0:1 Olivier Caillas (19.), 1:1 Olivier Caillas (34./ET), Nils Pfingsten-Reddig (57.); Zuschauer: 490
    24. Spieltag FC Rot-Weiß Erfurt – SpVgg Unterhaching 4:0 (2:0);
    Tore: 1:0 Rudolf Zedi (33.), 2:0 Toni Semmer (42.), 3 :0 Marcel Reichwein (67.), 4:0 Marcel Reichwein (88.); Zuschauer: 5704



    Die Tabellenposition: Platz 4 mit 40 Punkten aus 23 Spielen (wenn Sieg gegen Stuttgart dann Platz 3 mit 43 Punkten aus 24 Spielen)



    Fazit:

    Zitat

    Die Nulldreier gehen gegen die aktuell in Topform spielenden Erfurter als klarer Außenseiter in das Spiel. Dennoch sind die auswärts etwas schwächeren Männer um Ex-Babelsberger Weidlich zu schlagen, wenn man wie in den letzten Heimspielen mit dem richtigen Willen und einer kompakt stehenden Defensive agiert. Nutzt man auch die verbesserte spielerische Komponente noch zu einem effektiveren Umschalten auf Offensive und die sich bietenden Chancen konsequenter, ist ein Überraschungserfolg realistisch. So ein Erfolg wäre auch in psychologischer Hinsicht und angesichts der Tabellensituation vor den nächsten Auswärtsspielen in München und Rostock eminent wichtig.


    Wer gewinnt ??

  • Den Micha würde es zwar freuen, aber dieses Spiel sollte 03 möglichst nicht verlieren, sonst stecken sie schneller im
    Abstiegskampf als ihnen lieb sein kann. Leicht wird es ganz bestimmt nicht, denn RWE hat gerade einen tollen Lauf! 8)

  • Vorbericht zum 21. Spieltag: FC Bayern München II - SV Babelsberg 03


    22.02.2011 19:00 Uhr: Stadion an der Grünwalder Straße


    Die Lage:
    Insgesamt leistungsgerecht 1:1 trennte sich unsere Mannschaft am Sonnabend im Karli vom momentanen Tabellenvierten FC Rot-Weiß Erfurt. Ein gutes Ergebnis, wenngleich festzuhalten bleibt, dass gegen den Aufstiegskandidaten aus Thüringen durchaus auch noch mehr möglich gewesen wäre. Der Punktgewinn sollte gut für die Moral unserer Mannschaft sein, die seit dem Aalen-Spiel kritische Tabellensituation konnte er allerdings kaum entspannen, zumal Burghausen (3:2 gegen Aalen), Jena (1:0 gegen Wehen-Wiesbaden), Ahlen (2:1 in Offenbach) und Unterhaching (3:0 gegen Rostock) Siege feiern konnten. Insbesondere die letzten beiden Ergebnisse können als sensationell gelten. Es deutet einiges darauf hin, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, an den sich im Tabellenkeller "die Spreu vom Weizen trennt". Bislang galt die halbe Liga als gefährdet, jetzt scheint es so, als würden sich Saarbrücken, Unterhaching und Burghausen aus der Abstiegsregion verabschieden können und eine kleine Gruppe um Ahlen, Aalen, Bremen, Sandhausen und Bayern II die Absteiger unter sich ausmachen müssen. Zu welcher dieser 2 Gruppen unsere Elf gehören wird ist momentan noch offen. Das Potential für den Klassenerhalt ist auf jeden Fall da, es müsste aber dringend auch in Siege umgemünzt werden. An der Tabellenspitze sollten Braunschweig und Rostock für die 2. Liga planen können, während der 3. Platz den schwächelnden Offenbachern durchaus noch weggeschnappt werden könnte. Allerdings müsste dazu einer der Verfolger eine Serie starten...


    Das Spiel:
    Am Dienstagabend (Anpfiff 19:00 Uhr) trifft unsere Mannschaft im Münchner Stadion an der Grünwalder Straße im Nachholspiel des 21. Spieltages auf die zweite Mannschaft des FC Bayern München. Ein Blick auf die Tabelle verrät, welche Brisanz in dieser Partie steckt. Der momentane Tabellenletzte aus München könnte mit einem Heimsieg wieder den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze herstellen. Das gilt es unbedingt zu verhindern.


    Der Gegner:
    In den letzten Jahren spielte eine junge, talentierte, aber unerfahrene zweite Mannschaft des FC Bayern München schon häufiger eine schwache Hinrunde, konnte dank Leistungssteigerung und gezielter Verstärkungen des Kaders die Klasse letztendlich aber doch immer wieder halten. Die Vereinsführung ließ einen Abstieg schon deshalb nicht zu, damit der leistungsmäßige Abstand zwischen erster und zweiter Mannschaft nicht zu groß wird und talentierte Nachwuchskicker den Sprung in die Bundesliga schaffen können. Es versteht sich von selbst, dass die finanziellen Aufwendungen für notwendige Verstärkungen des Drittligateams im Etat des FC Bayern kaum auffallen. Zu Beginn dieser Spielzeit übernahm mit Hermann "Tiger" Gerland einer der erfolgreichsten Nachwuchs-Ausbilder Deutschlands das Traineramt von Mehmet Scholl. Als Saisonziel wurden das frühestmögliche Sichern des Klassenerhaltes und das Heranführen mehrerer Spieler an den Profibereich ausgegeben. Mit beiden Zielen hat der FC Bayern II derzeit aber so seine Probleme. Dem äußerst erfahrenen Trainer Gerland wurde schnell klar, dass sich im diesjährigen Jahrgang keine potentiellen Jungstars wie Thomas Müller oder Holger Badstuber befinden und die Spieler zwar durchweg sehr talentiert sind, aber noch Zeit brauchen. Insofern kam es dann auch nicht mehr unbedingt überraschend, dass das Sichern des Klassenerhaltes eine sehr anspruchsvolle Aufgabe werden würde. Zum Auftakt verloren die jungen Münchner trotz spielerisch überzeugender Vorstellung aufgrund fehlender Cleverness im Karli mit 0:1 und auch danach stimmten Aufwand und Resultat häufig nicht überein. Dass das spielerische Potential groß ist, wurde bei den Siegen gegen Topteams (1:0 gegen Braunschweig, 1:0 gegen Erfurt, 2:0 in Rostock) eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Daneben kassierten die Youngsters aber auch zahlreiche Niederlagen gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf. Folgerichtig überwinterten die Münchner mit nur 3 Siegen auf einem Abstiegsplatz. Da der Abstieg in die Regionalliga aber mit allen Mitteln verhindert werden soll, wurde der FC Bayern erwartungsgemäß wieder auf dem Transfermarkt tätig. Zunächst wurde Angreifer Steffen Wohlfahrt vom FC Ingolstadt verpflichtet. Bastian Müller vom Regionalligisten SC Verl (Mittelfeld), Defensiv-Allrounder Antonio Pangallo (aus Ulm) und Angreifer Marcos Alvarez vom Eintracht Frankfurt folgten. Dennoch dürfte der Kader nicht besser geworden sein, da Deniz Yilmaz, der in der Hinrunde einer der wichtigsten Spieler in der Offensive war, verletzungsbedingt (Knöchelbruch) einige Monate fehlen wird, der österreichische Nationalspieler David Alaba (Mittelfeld) nach Hoffenheim ausgeliehen wurde und der bisherige Kapitän Maximilian Haas (zum FC Middlesbrough) sowie Christoph Knasmüllner (zu Inter Mailand) und Marcel Holzmann (FC Lustenau) den FC Bayern verließen. Entsprechen bescheiden sieht auch die Bilanz der Bayern Youngsters in 2011 aus: 1 Sieg (gegen Unterhaching) und 4 Niederlagen. Keine Frage der FC Bayern II muss im Nachholspiel am Dienstag dringend punkten, damit die Chancen auf den Klassenerhalt nicht frühzeitig schwinden. Insofern darf mit einer offensiven 4-4-2 Aufstellung der Münchner gerechnet werden. Im Tor gilt Maximilian Riedmüller als gesetzt, der sich nach wackeligem Saisonbeginn zu einer sicheren Nummer eins mauserte. Die Viererabwehrkette ist durchaus anfällig, aber warum sollte es den "kleinen Bayern" auch anders gehen als den Profis. Das spielstarke Mittelfeld mit dem torgefährlichen Niederländer Boy Deul (6 Tore) ist zweifellos der stärkste Mannschaftsteil. Für unsere Elf gilt es folglich die Bayern konsequent im Spielaufbau zu stören. Der Münchner Sturm ist dagegen bislang eher ein laues Lüftchen gewesen. Mit 19 Treffern in 23 Spielen sind die Bayern noch ungefährlicher als unsere Elf. Zwar werden zahlreiche Chancen schön herausgespielt, dann aber häufig kläglich vergeben. Ob Neuzugang Steffen Wohlfahrt diesen Mangel beheben kann, wird die Zukunft zeigen.


    Die Mannschaft:
    Der Trainer: Hermann Gerland
    Die taktische Ausrichtung: Trainer Gerland ist ein "alter Fuchs" und schwer auszurechnen - 4-2-2-2 System, 4-1-4-1 System oder klassisches 4-4-2 sind möglich
    Das Saisonziel: Klassenerhalt
    Die letzten Spiele:
    19. Spieltag FC Bayern München II - SpVgg Unterhaching 1:0 (1:0);
    Tore: 1:0 Deul (45.); Zuschauer: 1.400
    25. Spieltag 1. FC Heidenheim - FC Bayern München II 3:1 (0:0);
    Tore: 1:0 Pa. Mayer (47.), 2:0 Beisel (77.), 2:1 Hajdarovic (90.), 3:1 Schnatterer (90. + 1); Zuschauer: 6.200
    Die Tabellenposition: Platz 20 mit 19 Punkten aus 23 Spielen


    Das Fazit:
    So spielstark die jungen Bayern auch sein mögen, sie stehen am Tabellenende und sind durchaus bezwingbar. Daher reist unsere Mannschaft auch mit der klaren Zielvorgabe Auswärtssieg nach München. Mit einem Unentschieden könnte man unter Umständen noch leben - keinesfalls darf dieses Spiel aber verloren gehen.

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